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		<title>Willkommen</title>
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				<item>
			<title>Mit Energie in den Mai  - 30.04.12 - Vortrag und Diskussion zu aktuellen energiepolitischen Fragen</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/mit-energie-in-den-mai-1</link>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:56:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">102@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Als Auftaktveranstaltung zur neuen &amp;#246;ffentlichen Veranstaltungs- und Diskussionsreihe &amp;#8220;Gr&amp;#252;ner Stammtisch&amp;#8221; laden die Viernheimer Gr&amp;#252;nen am 30.04.12 statt zum &amp;#8220;Tanz in den Mai&amp;#8221; zum Austausch und zur Diskussion in den Mai; Unter dem Thema &amp;#8220;Energiewende - aber wie?&amp;#8221; pr&amp;#228;sentiert Helmut Tr&amp;#228;ger die aktuelle Situation in Deutschland und Europa und was es f&amp;#252;r uns in Viernheim und Hessen bedeutet. Anschlie&amp;#223;end Diskussion mit offenen Ende bis in den Mai&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ort &amp;#8222;Galicia&amp;#8220;, B&amp;#252;rgerhaus, Nebenzimmer&lt;br /&gt;
Zeit 19:30h&lt;br /&gt;
Referent: Helmut Tr&amp;#228;ger&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Themenschwerpunkt: Energiewende - aber wie?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8226;	Was bedeuten Atomausstieg und Energiewende wirklich f&amp;#252;r uns&lt;br /&gt;
&amp;#8226;	Heutige Prim&amp;#228;renergiequellen in Deutschland&lt;br /&gt;
&amp;#8226;	Situation Sonne, Wind und Geothermie in D und Europa&lt;br /&gt;
&amp;#8226;	Photovoltaik, Solarthermie, Wind an Land und auf See und ihre physikalischen Konzepte&lt;br /&gt;
&amp;#8226;	Probleme: Grundlast, neue Energiespeichertechnologien&lt;br /&gt;
&amp;#8226;	Wie es uns in Viernheim und in Hessen betrifft&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/mit-energie-in-den-mai-1&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Auftaktveranstaltung zur neuen &#246;ffentlichen Veranstaltungs- und Diskussionsreihe &#8220;Gr&#252;ner Stammtisch&#8221; laden die Viernheimer Gr&#252;nen am 30.04.12 statt zum &#8220;Tanz in den Mai&#8221; zum Austausch und zur Diskussion in den Mai; Unter dem Thema &#8220;Energiewende - aber wie?&#8221; pr&#228;sentiert Helmut Tr&#228;ger die aktuelle Situation in Deutschland und Europa und was es f&#252;r uns in Viernheim und Hessen bedeutet. Anschlie&#223;end Diskussion mit offenen Ende bis in den Mai&#8230;</p>

<p>Ort &#8222;Galicia&#8220;, B&#252;rgerhaus, Nebenzimmer<br />
Zeit 19:30h<br />
Referent: Helmut Tr&#228;ger</p>

<p>Themenschwerpunkt: Energiewende - aber wie?</p>

<p>&#8226;	Was bedeuten Atomausstieg und Energiewende wirklich f&#252;r uns<br />
&#8226;	Heutige Prim&#228;renergiequellen in Deutschland<br />
&#8226;	Situation Sonne, Wind und Geothermie in D und Europa<br />
&#8226;	Photovoltaik, Solarthermie, Wind an Land und auf See und ihre physikalischen Konzepte<br />
&#8226;	Probleme: Grundlast, neue Energiespeichertechnologien<br />
&#8226;	Wie es uns in Viernheim und in Hessen betrifft</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/mit-energie-in-den-mai-1">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Gr&#252;npflege in Viernheim - Pressemitteilung 09.03.12</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/gruenpflege-in-viernheim-pressemitteilung-09</link>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:39:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">100@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Was haben die GR&amp;#220;NEN mit dem Ricola-Bonbon gemeinsam?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Marken m&amp;#252;ssen gegen die gro&amp;#223;en b&amp;#228;rigen Kerle k&amp;#228;mpfen, die gerne f&amp;#252;r sich erkl&amp;#228;ren (s.u.) etwas erfunden zu haben und nur auf Nachfrage kleinlaut zugeben, dass es wohl doch andere waren. So begr&amp;#252;&amp;#223;t die SPD die &amp;#196;nderungen der Gr&amp;#252;npflege und weist auf ihre Initiative hin. Erst, wer nun genauer nachfragt, wird erfahren, dass es die GR&amp;#220;NEN gewesen sind, die die Impulse f&amp;#252;r eine artgerechte Pflege der Gr&amp;#252;nanlagen in Viernheim gegeben haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon im Fr&amp;#252;hjahr 2011 kamen unsere Fraktionsmitglieder Thomas Kolb, Michael G&amp;#246;hner und Ren&amp;#233; Steffen Thoma mit dem BUND Vorsitzenden Peter Dresen und den Stadt&amp;#246;kologen Roland Matern zusammen, um zu beraten, wie man den 2010 und nun im Fr&amp;#252;hjahr 2011 schon wieder radikal durchgef&amp;#252;hrten Kahlschlag an jungen Pflanzen im Rahmen der &amp;#8222;Gr&amp;#252;nanlagenpflege&amp;#8220; verhindern k&amp;#246;nnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Uns wurde schnell klar, dass die Gr&amp;#252;npflegekonzepte aus dem letzten Jahrhundert eines kurz gem&amp;#228;hten, monotonen englischen Rasens nicht mehr gelten k&amp;#246;nnen. Die extensive Pflege steht gegen einen sparsamen Einsatz von Steuermitteln. Die D&amp;#252;ngung, die Verwendung von weiteren chemischen Hilfsstoffen und das Verhindern der Ausbildung von Bl&amp;#252;ten f&amp;#252;hrt zu einer &amp;#246;kologischen Verarmung des Bodens, der Pflanzen, der Insekten und damit auch der Tierwelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Stadtbild sollte sich also ver&amp;#228;ndern. Die Natur sollte ihre ungeordnete Sch&amp;#246;nheit ausbilden, das f&amp;#252;r den Menschen beruhigende gr&amp;#252;ne Chaos entwickeln k&amp;#246;nnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Stadtverordnetenversammlung vom Juni 2011 legte die Fraktion der GR&amp;#220;NEN daher ihren Antrag f&amp;#252;r eine naturnahe Pflege der st&amp;#228;dtischen Gr&amp;#252;nfl&amp;#228;chen vor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr Beratung in Aussch&amp;#252;ssen und dem Stadtparlament haben wir es nun geschafft: Eine Verbesserung der biologischen Vielfalt in unserem direkten Lebensumfeld! Dies wurde m&amp;#246;glich durch den W&amp;#228;hlerwillen, der es der seit letztem Jahr vergr&amp;#246;&amp;#223;erten Fraktion erm&amp;#246;glicht, mit einer der beiden gro&amp;#223;en Parteien Mehrheiten f&amp;#252;r GR&amp;#220;NE Politik zu finden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und wir GR&amp;#220;NE bleiben am Ball: Mit der Forderung einer Gr&amp;#252;ndachsatzung haben wir im Februar 2012 einen weiteren Fortschritt f&amp;#252;r Mensch und Natur in Viernheim eingefordert. Diese Initiative beg&amp;#252;nstigt nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch das Klima innerhalb der Stadt und ggf. eine W&amp;#228;rmed&amp;#228;mmung von Wohnh&amp;#228;usern mit &amp;#246;kologischem Zusatznutzen.&lt;br /&gt;
Dem aus dem Fenster schauendem Menschen zum Wohlgefallen: Statt tristem Grau eine kleine Blumenwiese auf dem Dach des Nachbarn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die B&amp;#252;rger k&amp;#246;nnen sich also auch weiterhin sicher sein, wo GR&amp;#220;N drauf steht ist meistens B&amp;#252;ndnis 90 / GR&amp;#220;NES drin!&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;F&amp;#252;r die Fraktion B&amp;#252;ndnis 90 / Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ren&amp;#233; Steffen Thoma				Michael G&amp;#246;hner&lt;br /&gt;
Stadtverordneter				Stadtverordneter und Stellv. Fraktionsvorsitzender&lt;br /&gt;
Md Kreistags Bergstrasse&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/gruenpflege-in-viernheim-pressemitteilung-09&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben die GR&#220;NEN mit dem Ricola-Bonbon gemeinsam?<br />
 <br />
Beide Marken m&#252;ssen gegen die gro&#223;en b&#228;rigen Kerle k&#228;mpfen, die gerne f&#252;r sich erkl&#228;ren (s.u.) etwas erfunden zu haben und nur auf Nachfrage kleinlaut zugeben, dass es wohl doch andere waren. So begr&#252;&#223;t die SPD die &#196;nderungen der Gr&#252;npflege und weist auf ihre Initiative hin. Erst, wer nun genauer nachfragt, wird erfahren, dass es die GR&#220;NEN gewesen sind, die die Impulse f&#252;r eine artgerechte Pflege der Gr&#252;nanlagen in Viernheim gegeben haben.<br />
 <br />
Schon im Fr&#252;hjahr 2011 kamen unsere Fraktionsmitglieder Thomas Kolb, Michael G&#246;hner und Ren&#233; Steffen Thoma mit dem BUND Vorsitzenden Peter Dresen und den Stadt&#246;kologen Roland Matern zusammen, um zu beraten, wie man den 2010 und nun im Fr&#252;hjahr 2011 schon wieder radikal durchgef&#252;hrten Kahlschlag an jungen Pflanzen im Rahmen der &#8222;Gr&#252;nanlagenpflege&#8220; verhindern k&#246;nnte.<br />
 <br />
Uns wurde schnell klar, dass die Gr&#252;npflegekonzepte aus dem letzten Jahrhundert eines kurz gem&#228;hten, monotonen englischen Rasens nicht mehr gelten k&#246;nnen. Die extensive Pflege steht gegen einen sparsamen Einsatz von Steuermitteln. Die D&#252;ngung, die Verwendung von weiteren chemischen Hilfsstoffen und das Verhindern der Ausbildung von Bl&#252;ten f&#252;hrt zu einer &#246;kologischen Verarmung des Bodens, der Pflanzen, der Insekten und damit auch der Tierwelt.<br />
 <br />
Das Stadtbild sollte sich also ver&#228;ndern. Die Natur sollte ihre ungeordnete Sch&#246;nheit ausbilden, das f&#252;r den Menschen beruhigende gr&#252;ne Chaos entwickeln k&#246;nnen.<br />
 <br />
In der Stadtverordnetenversammlung vom Juni 2011 legte die Fraktion der GR&#220;NEN daher ihren Antrag f&#252;r eine naturnahe Pflege der st&#228;dtischen Gr&#252;nfl&#228;chen vor.<br />
 <br />
Nach einem halben Jahr Beratung in Aussch&#252;ssen und dem Stadtparlament haben wir es nun geschafft: Eine Verbesserung der biologischen Vielfalt in unserem direkten Lebensumfeld! Dies wurde m&#246;glich durch den W&#228;hlerwillen, der es der seit letztem Jahr vergr&#246;&#223;erten Fraktion erm&#246;glicht, mit einer der beiden gro&#223;en Parteien Mehrheiten f&#252;r GR&#220;NE Politik zu finden.<br />
 <br />
Und wir GR&#220;NE bleiben am Ball: Mit der Forderung einer Gr&#252;ndachsatzung haben wir im Februar 2012 einen weiteren Fortschritt f&#252;r Mensch und Natur in Viernheim eingefordert. Diese Initiative beg&#252;nstigt nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch das Klima innerhalb der Stadt und ggf. eine W&#228;rmed&#228;mmung von Wohnh&#228;usern mit &#246;kologischem Zusatznutzen.<br />
Dem aus dem Fenster schauendem Menschen zum Wohlgefallen: Statt tristem Grau eine kleine Blumenwiese auf dem Dach des Nachbarn.<br />
 <br />
Die B&#252;rger k&#246;nnen sich also auch weiterhin sicher sein, wo GR&#220;N drauf steht ist meistens B&#252;ndnis 90 / GR&#220;NES drin!</p>


<p>F&#252;r die Fraktion B&#252;ndnis 90 / Die Gr&#252;nen Viernheim<br />
 <br />
Ren&#233; Steffen Thoma				Michael G&#246;hner<br />
Stadtverordneter				Stadtverordneter und Stellv. Fraktionsvorsitzender<br />
Md Kreistags Bergstrasse</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/gruenpflege-in-viernheim-pressemitteilung-09">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Unser Standpunkt zum R&#252;cktritt des Bundespr&#228;sidenten - an VT am 17.02.2012</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/unser-standpunkt-zum-ruecktritt-des</link>
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:26:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">99@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Auf die Fragen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Q: &lt;br /&gt;
Ist dieser Schritt richtig, oder sogar zu sp&amp;#228;t? &lt;br /&gt;
Haben die Vorf&amp;#228;lle in den letzten Wochen dem Amt geschadet? &lt;br /&gt;
Wer soll nun Nachfolger werden?&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;A: &lt;br /&gt;
Der Schritt ist richtig, wenn auch viel zu sp&amp;#228;t. Ich m&amp;#246;chte meinen Standpunkt auf eine ganz einfache Formel bringen: V&amp;#246;llig unabh&amp;#228;ngig von der Schwere der zumindest ethisch zweifelhaften Taten, ist es eine Zumutung, wenn der oberste Repr&amp;#228;sentant unseres Landes, nicht mehr &amp;#246;ffentlich auftreten kann, ohne dass er bel&amp;#228;chelt oder beargw&amp;#246;hnt wird. Wenn er, sp&amp;#228;testens nach der Attacke auf die Pressefreiheit seine W&amp;#252;rde verspielt hat und deshalb das Amt nicht mehr ausf&amp;#252;llen kann. Wenn offenkundig ist, wie die kindische Freude am Glamour offenkundig zur wichtigen Antriebsfeder geworden war. So einfach ist es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schadet es dem Amt oder unserem Staat? Ganz klar nein, unsere Demokratie funktioniert wunderbar und hat genau an diesem Beispiel gezeigt, wie gut sie funktioniert. Ein Grund, stolz zu sein auf unsere Institutionen und Abl&amp;#228;ufe - und auf die Funktionsf&amp;#228;higkeit unseres Gemeinsinns. Wir haben ein gro&amp;#223;artiges Beispiel f&amp;#252;r die Selbstreinigungskr&amp;#228;fte einer funktionierenden Demokratie erlebt. Schaden an der internationalen Reputation sehe ich nicht, auch nicht nach dem zweiten R&amp;#252;cktritt in kurzer Zeit; in anderen L&amp;#228;ndern ist man da entspannter &amp;#8220;Wenn es nicht mehr gut ist, dann muss es zu Ende sein&quot;, so habe ich meine Gespr&amp;#228;chspartner im Ausland verstanden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachfolger: Das wird sehr spannend sein und ich wage keine Prognose, w&amp;#252;rde mich aber vor der Regierungskoalition verbeugen, wenn sie die Gr&amp;#246;&amp;#223;e h&amp;#228;tten, jetzt Joachim Gauck nochmals zu bitten - und zu unterst&amp;#252;tzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Viele Gr&amp;#252;&amp;#223;e&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Klauder&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/unser-standpunkt-zum-ruecktritt-des&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Fragen:</p>

<p>Q: <br />
Ist dieser Schritt richtig, oder sogar zu sp&#228;t? <br />
Haben die Vorf&#228;lle in den letzten Wochen dem Amt geschadet? <br />
Wer soll nun Nachfolger werden?</p>


<p>A: <br />
Der Schritt ist richtig, wenn auch viel zu sp&#228;t. Ich m&#246;chte meinen Standpunkt auf eine ganz einfache Formel bringen: V&#246;llig unabh&#228;ngig von der Schwere der zumindest ethisch zweifelhaften Taten, ist es eine Zumutung, wenn der oberste Repr&#228;sentant unseres Landes, nicht mehr &#246;ffentlich auftreten kann, ohne dass er bel&#228;chelt oder beargw&#246;hnt wird. Wenn er, sp&#228;testens nach der Attacke auf die Pressefreiheit seine W&#252;rde verspielt hat und deshalb das Amt nicht mehr ausf&#252;llen kann. Wenn offenkundig ist, wie die kindische Freude am Glamour offenkundig zur wichtigen Antriebsfeder geworden war. So einfach ist es.</p>

<p>Schadet es dem Amt oder unserem Staat? Ganz klar nein, unsere Demokratie funktioniert wunderbar und hat genau an diesem Beispiel gezeigt, wie gut sie funktioniert. Ein Grund, stolz zu sein auf unsere Institutionen und Abl&#228;ufe - und auf die Funktionsf&#228;higkeit unseres Gemeinsinns. Wir haben ein gro&#223;artiges Beispiel f&#252;r die Selbstreinigungskr&#228;fte einer funktionierenden Demokratie erlebt. Schaden an der internationalen Reputation sehe ich nicht, auch nicht nach dem zweiten R&#252;cktritt in kurzer Zeit; in anderen L&#228;ndern ist man da entspannter &#8220;Wenn es nicht mehr gut ist, dann muss es zu Ende sein", so habe ich meine Gespr&#228;chspartner im Ausland verstanden.</p>

<p>Nachfolger: Das wird sehr spannend sein und ich wage keine Prognose, w&#252;rde mich aber vor der Regierungskoalition verbeugen, wenn sie die Gr&#246;&#223;e h&#228;tten, jetzt Joachim Gauck nochmals zu bitten - und zu unterst&#252;tzen.</p>

<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>

<p>Thomas Klauder</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/unser-standpunkt-zum-ruecktritt-des">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://gruene-viernheim.de/index.php/unser-standpunkt-zum-ruecktritt-des#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>R&#252;cktritte, R&#252;cksichten und R&#252;ckblicke -Podium VT, 21. Januar 2011</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/ruecktritte-ruecksichten-und-rueckblicke-podium</link>
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:23:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">98@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Podium VT, 21. Januar 2011&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Klauder &lt;br /&gt;
Parteivorsitzender B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;R&amp;#252;cktritte, R&amp;#252;cksichten und R&amp;#252;ckblicke &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebe Viernheimer/innen, &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;bald wird man der Frage &amp;#252;berdr&amp;#252;ssig sein, ob denn der Bundespr&amp;#228;sident zur&amp;#252;cktreten soll oder nicht. Es werden sich dann Befindlichkeiten einstellen, irgendwo zwischen Resignation, Def&amp;#228;tismus und einem kopfsch&amp;#252;ttelnden Abwinken, zwischen Politikverdrossenheit und Frustration - und zwar bei allen Beteiligten. Nicht nur das Amt und der Inhaber werden dann Schaden gelitten haben, sondern auch die Presse, die politische Klasse und ein paar Einzelpersonen. Leider aber auch viele B&amp;#252;rger und W&amp;#228;hler in ihrer Haltung gegen&amp;#252;ber den Akteuren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vorher m&amp;#246;chte ich gerne noch ein paar Gedanken dazu mit Ihnen teilen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Presse, auch die renommiertesten Bl&amp;#228;tter, haben gar keine andere Wahl, sie m&amp;#252;ssen im Thema weiter untersuchen und penetrieren, denn was gegen die Pressefreiheit versucht wurde, darf niemals durchgehen. Richten wir uns also auf ein Dauerthema mit schwankender Attraktivit&amp;#228;t und wechselnden Sympathien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf der anderen Seite, wo man von Anfang an nur d&amp;#252;nnste Scheibchen von der Salami geschnitten hat, ist eine finale, ehrliche und offene Kl&amp;#228;rung nicht zu erwarten. Hier werden die Dinge nicht von Inhalten bestimmt, sondern von ganz spezifischen Charakterz&amp;#252;gen, speziell von der Erwartung, dass die &amp;#214;ffentlichkeit, in ihrer unterstellten Begrenztheit, die Dinge bald vergessen haben wird - welch eine Verachtung der B&amp;#252;rger und W&amp;#228;hler!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den Regierungsparteien dominiert disziplinierte Verkniffenheit, einige wagemutige Hinterb&amp;#228;nkler zeigen jedoch Format und verlassen die parteipolitische Phalanx. M&amp;#246;glicherweise riskieren sie dabei ihre Karrieren, m&amp;#246;glicherweise erhoffen sie Publicity und sogar einen Karriereschub, vielleicht f&amp;#252;hlen sie sich auch schlicht und einfach ihrem Gewissen verpflichtet? Raum f&amp;#252;r Hoffnung&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Opposition zeigte sich zun&amp;#228;chst erstaunlich ruhig - mit der Begr&amp;#252;ndung der Schonung der W&amp;#252;rde des Amtes. Die andere Begr&amp;#252;ndung, dass man vor der Welt&amp;#246;ffentlichkeit nicht schon wieder einen neuen Amtstr&amp;#228;ger haben k&amp;#246;nnte, zieht nicht: Warum sollte man aus Oppositionssicht die Fortsetzung des Schlechten unterst&amp;#252;tzen, wenn man das Bessere erzielen kann? Und seit wann wird eine Inhaberschaft dadurch besser, dass sie l&amp;#228;nger dauert, wenn sie bereits ruiniert ist?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schauen wir uns ein paar andere F&amp;#228;lle an: 2002 stolperte Cem &amp;#214;zdemir, damals Sprecher der Bundestagsfraktion der Gr&amp;#252;nen &amp;#252;ber einen Privatkredit und privat verwendete Bonusmeilen. Verquickung von Privatem und Dienstlichem; Er trat sofort von allen &amp;#196;mtern zur&amp;#252;ck. Zwei Jahre sp&amp;#228;ter gelang die R&amp;#252;ckkehr in Ehren und W&amp;#252;rden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Margot K&amp;#228;&amp;#223;mann, im Jahre 2010 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, wurde auf einer alkoholisierten Fahrt gestoppt. Eigentlich eine rein private Angelegenheit. Die integre Amts- und W&amp;#252;rdentr&amp;#228;gerin trat sofort zur&amp;#252;ck, aus Respekt vor der Strahlkraft ihrer Funktion und aus Einsicht in die Wirkung ihres Tuns, als religi&amp;#246;se Pers&amp;#246;nlichkeit sicher auch aus tief empfundener Reue.  Heute gilt sie unbestritten als moralische Autorit&amp;#228;t.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Horst K&amp;#246;hler, der vorherige Bundespr&amp;#228;sident, erlaubte sich zu sagen, was ohnehin klar ist, n&amp;#228;mlich, dass die wirtschaftlichen Interessen eines Exportlandes wie Deutschland durchaus auch mit milit&amp;#228;rischen Optionen gesichert werden m&amp;#252;ssen. Im Falle der somalischen Piraten w&amp;#252;rde niemand wiedersprechen, im damaligen Kontext jedoch erlebte er einen unsachlichen und aus dem Zusammenhang gerissenen Angriff, der ihm mit der W&amp;#252;rde des Amtes nicht mehr vereinbar schien - und trat zur&amp;#252;ck.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier ist eine kleine Liste von Politikern, die in Ihrer Karriere einmal aus unterschiedlichsten Gr&amp;#252;nden von wichtigen &amp;#196;mtern zur&amp;#252;ckgetreten sind:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gustav Heinemann, Franz Josef Strau&amp;#223;, Paul L&amp;#252;cke, Alex M&amp;#246;ller, Karl Schiller , Erhard Eppler, Georg Leber, Willy Brandt, Manfred W&amp;#246;rner, Rita S&amp;#252;ssmuth, Wolfgang Sch&amp;#228;uble, Martin Bangemann, Gerhard Stoltenberg, Rupert Scholz, J&amp;#252;rgen M&amp;#246;llemann, G&amp;#252;nther Krause, Hans-Dietrich Genscher, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping, Ulla Schmidt, Roland Koch, Ole von Beust&amp;#8230;. u.v.a.m. - ja sogar Karl-Theodor zu Guttenberg! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ohne die Einzelf&amp;#228;lle im Detail zu analysieren, ohne Betrachtung von Umst&amp;#228;nden wie Kalk&amp;#252;l, Freiwilligkeit oder Zwangslage; Es waren stets Situationen, die aus charakterlichem, ethischem Empfinden oder Verantwortungsbewusstsein heraus unertr&amp;#228;glich geworden waren - und zwar entweder f&amp;#252;r denjenigen selbst, oder f&amp;#252;r die Menschen im Umfeld.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und hier ist der Punkt: Dieses Empfinden und dieses Bewusstsein sind leider sehr individuell ausgepr&amp;#228;gt. Wo es dem einen schon entsetzlich peinlich wird, f&amp;#252;hlt sich der andere noch pudelwohl. So wird es schwer, zur Maxime zu erheben, was der gesunde Menschenverstand sagt: Wenn es sich einfach zu &amp;#252;bel anf&amp;#252;hlt, dann muss es ein Ende haben!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Format kann man weder lernen noch kaufen, ebenso wenig wie Charakterfestigkeit und Sensibilit&amp;#228;t. Sozialkompetenz jedoch kann man bedingt lernen, Rat und Information kann man sich sogar kaufen - das gilt f&amp;#252;r alle Mitspieler.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das gro&amp;#223;e Schauspiel auf Bundesebene wird uns noch besch&amp;#228;ftigen. Im kleinen Viernheimer Theater appelliere ich an meine Leser: Bitte lassen Sie es nicht zu, dass unsere demokratischen Werte und unser Blick f&amp;#252;r Anstand und Moral Schaden nehmen durch Vorg&amp;#228;nge wie sie leider immer wieder vorkommen. Unsere Demokratie wird auch einen solchen Pr&amp;#228;sidenten verkraften, ob er nun weitermacht oder nicht. Unsere Gemeinwesen sind deshalb so genial, weil sie so etwas aushalten k&amp;#246;nnen! Es wird sich weiter lohnen, sich einzubringen, in der Politik, der Gemeinde und in Vereinen. Und es wird weiter gut sein zu sehen, wie Menschen am Fortkommens unserer Kommunen, Staaten und an Europa arbeiten. In diesem Sinne&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herzlichst Ihr&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Klauder&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/ruecktritte-ruecksichten-und-rueckblicke-podium&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Podium VT, 21. Januar 2011</p>

<p>Thomas Klauder <br />
Parteivorsitzender B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</p>

<p>R&#252;cktritte, R&#252;cksichten und R&#252;ckblicke </p>

<p>Liebe Viernheimer/innen, </p>

<p>bald wird man der Frage &#252;berdr&#252;ssig sein, ob denn der Bundespr&#228;sident zur&#252;cktreten soll oder nicht. Es werden sich dann Befindlichkeiten einstellen, irgendwo zwischen Resignation, Def&#228;tismus und einem kopfsch&#252;ttelnden Abwinken, zwischen Politikverdrossenheit und Frustration - und zwar bei allen Beteiligten. Nicht nur das Amt und der Inhaber werden dann Schaden gelitten haben, sondern auch die Presse, die politische Klasse und ein paar Einzelpersonen. Leider aber auch viele B&#252;rger und W&#228;hler in ihrer Haltung gegen&#252;ber den Akteuren.</p>

<p>Vorher m&#246;chte ich gerne noch ein paar Gedanken dazu mit Ihnen teilen.</p>

<p>Die Presse, auch die renommiertesten Bl&#228;tter, haben gar keine andere Wahl, sie m&#252;ssen im Thema weiter untersuchen und penetrieren, denn was gegen die Pressefreiheit versucht wurde, darf niemals durchgehen. Richten wir uns also auf ein Dauerthema mit schwankender Attraktivit&#228;t und wechselnden Sympathien.</p>

<p>Auf der anderen Seite, wo man von Anfang an nur d&#252;nnste Scheibchen von der Salami geschnitten hat, ist eine finale, ehrliche und offene Kl&#228;rung nicht zu erwarten. Hier werden die Dinge nicht von Inhalten bestimmt, sondern von ganz spezifischen Charakterz&#252;gen, speziell von der Erwartung, dass die &#214;ffentlichkeit, in ihrer unterstellten Begrenztheit, die Dinge bald vergessen haben wird - welch eine Verachtung der B&#252;rger und W&#228;hler!</p>

<p>In den Regierungsparteien dominiert disziplinierte Verkniffenheit, einige wagemutige Hinterb&#228;nkler zeigen jedoch Format und verlassen die parteipolitische Phalanx. M&#246;glicherweise riskieren sie dabei ihre Karrieren, m&#246;glicherweise erhoffen sie Publicity und sogar einen Karriereschub, vielleicht f&#252;hlen sie sich auch schlicht und einfach ihrem Gewissen verpflichtet? Raum f&#252;r Hoffnung&#8230;</p>

<p>Die Opposition zeigte sich zun&#228;chst erstaunlich ruhig - mit der Begr&#252;ndung der Schonung der W&#252;rde des Amtes. Die andere Begr&#252;ndung, dass man vor der Welt&#246;ffentlichkeit nicht schon wieder einen neuen Amtstr&#228;ger haben k&#246;nnte, zieht nicht: Warum sollte man aus Oppositionssicht die Fortsetzung des Schlechten unterst&#252;tzen, wenn man das Bessere erzielen kann? Und seit wann wird eine Inhaberschaft dadurch besser, dass sie l&#228;nger dauert, wenn sie bereits ruiniert ist?</p>

<p>Schauen wir uns ein paar andere F&#228;lle an: 2002 stolperte Cem &#214;zdemir, damals Sprecher der Bundestagsfraktion der Gr&#252;nen &#252;ber einen Privatkredit und privat verwendete Bonusmeilen. Verquickung von Privatem und Dienstlichem; Er trat sofort von allen &#196;mtern zur&#252;ck. Zwei Jahre sp&#228;ter gelang die R&#252;ckkehr in Ehren und W&#252;rden.</p>

<p>Margot K&#228;&#223;mann, im Jahre 2010 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, wurde auf einer alkoholisierten Fahrt gestoppt. Eigentlich eine rein private Angelegenheit. Die integre Amts- und W&#252;rdentr&#228;gerin trat sofort zur&#252;ck, aus Respekt vor der Strahlkraft ihrer Funktion und aus Einsicht in die Wirkung ihres Tuns, als religi&#246;se Pers&#246;nlichkeit sicher auch aus tief empfundener Reue.  Heute gilt sie unbestritten als moralische Autorit&#228;t.</p>

<p>Horst K&#246;hler, der vorherige Bundespr&#228;sident, erlaubte sich zu sagen, was ohnehin klar ist, n&#228;mlich, dass die wirtschaftlichen Interessen eines Exportlandes wie Deutschland durchaus auch mit milit&#228;rischen Optionen gesichert werden m&#252;ssen. Im Falle der somalischen Piraten w&#252;rde niemand wiedersprechen, im damaligen Kontext jedoch erlebte er einen unsachlichen und aus dem Zusammenhang gerissenen Angriff, der ihm mit der W&#252;rde des Amtes nicht mehr vereinbar schien - und trat zur&#252;ck.</p>

<p>Hier ist eine kleine Liste von Politikern, die in Ihrer Karriere einmal aus unterschiedlichsten Gr&#252;nden von wichtigen &#196;mtern zur&#252;ckgetreten sind:</p>

<p>Gustav Heinemann, Franz Josef Strau&#223;, Paul L&#252;cke, Alex M&#246;ller, Karl Schiller , Erhard Eppler, Georg Leber, Willy Brandt, Manfred W&#246;rner, Rita S&#252;ssmuth, Wolfgang Sch&#228;uble, Martin Bangemann, Gerhard Stoltenberg, Rupert Scholz, J&#252;rgen M&#246;llemann, G&#252;nther Krause, Hans-Dietrich Genscher, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping, Ulla Schmidt, Roland Koch, Ole von Beust&#8230;. u.v.a.m. - ja sogar Karl-Theodor zu Guttenberg! </p>

<p>Ohne die Einzelf&#228;lle im Detail zu analysieren, ohne Betrachtung von Umst&#228;nden wie Kalk&#252;l, Freiwilligkeit oder Zwangslage; Es waren stets Situationen, die aus charakterlichem, ethischem Empfinden oder Verantwortungsbewusstsein heraus unertr&#228;glich geworden waren - und zwar entweder f&#252;r denjenigen selbst, oder f&#252;r die Menschen im Umfeld.</p>

<p>Und hier ist der Punkt: Dieses Empfinden und dieses Bewusstsein sind leider sehr individuell ausgepr&#228;gt. Wo es dem einen schon entsetzlich peinlich wird, f&#252;hlt sich der andere noch pudelwohl. So wird es schwer, zur Maxime zu erheben, was der gesunde Menschenverstand sagt: Wenn es sich einfach zu &#252;bel anf&#252;hlt, dann muss es ein Ende haben!</p>

<p>Format kann man weder lernen noch kaufen, ebenso wenig wie Charakterfestigkeit und Sensibilit&#228;t. Sozialkompetenz jedoch kann man bedingt lernen, Rat und Information kann man sich sogar kaufen - das gilt f&#252;r alle Mitspieler.</p>

<p>Das gro&#223;e Schauspiel auf Bundesebene wird uns noch besch&#228;ftigen. Im kleinen Viernheimer Theater appelliere ich an meine Leser: Bitte lassen Sie es nicht zu, dass unsere demokratischen Werte und unser Blick f&#252;r Anstand und Moral Schaden nehmen durch Vorg&#228;nge wie sie leider immer wieder vorkommen. Unsere Demokratie wird auch einen solchen Pr&#228;sidenten verkraften, ob er nun weitermacht oder nicht. Unsere Gemeinwesen sind deshalb so genial, weil sie so etwas aushalten k&#246;nnen! Es wird sich weiter lohnen, sich einzubringen, in der Politik, der Gemeinde und in Vereinen. Und es wird weiter gut sein zu sehen, wie Menschen am Fortkommens unserer Kommunen, Staaten und an Europa arbeiten. In diesem Sinne</p>

<p>Herzlichst Ihr</p>

<p>Thomas Klauder</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/ruecktritte-ruecksichten-und-rueckblicke-podium">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://gruene-viernheim.de/index.php/ruecktritte-ruecksichten-und-rueckblicke-podium#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Wirtschaft(en) - Ein Beitrag im VT, 15.10.2011</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/wirtschaft-en-ein-beitrag-im</link>
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:50:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">87@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Wirtschaft(en)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebe Viernheimer/innen, &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;k&amp;#252;rzlich nach einer l&amp;#228;ngeren Sitzung unserer Partei haben wir uns noch ein Pils an einer gem&amp;#252;tlichen Theke genehmigt. Unser Wirt - politisch interessiert und sehr aufgeschlossen - fragte nach unseren aktuellen Themen. &amp;#8222;Die Wirtschaft&amp;#8220; lautetet unsere Antwort, und gleich baten wir ihn um seine Einsch&amp;#228;tzung der Lage in Viernheim, Griechenland, Europa und den USA.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8222;Es ist doch ganz einfach&amp;#8220;, war seine Antwort, &amp;#8222;meine Wirtschaft l&amp;#228;uft dann, wenn der Wirt schafft!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Genial!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Haben wir damit das Grundrezept f&amp;#252;r funktionierende Wirtschaften? F&amp;#252;r Volkswirtschaften, Betriebe, Stadt- und und Staatshaushalte? Also vereinfacht gesagt, einer muss die Verantwortung sp&amp;#252;ren und tragen, die anstehenden Entscheidungen sinnvoll treffen und die richtigen Arbeiten verrichten? M&amp;#246;glicherweise w&amp;#228;ren wir der Antwort n&amp;#228;her, wenn wir w&amp;#252;ssten, wer jeweils der Wirt ist, an dem die Verantwortung h&amp;#228;ngt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Welche Kandidaten f&amp;#252;r die wichtige Position des Wirtes haben wir also? Sind es vielleicht die Banken? Ich f&amp;#252;rchte, die k&amp;#246;nnen es nicht sein. Es verschulden sich Gemeinwesen, ganze L&amp;#228;nder und Volkswirtschaften, die Banken profitieren - und wenn es eng wird, dann retten wir die Banken mit unseren Steuern oder unserem Privatverm&amp;#246;gen. So einfach sollte es der Wirt mal haben, der schafft!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also vielleicht die St&amp;#228;dte, Staaten, Organisationen? Schon besser, denn dort sind die Mittel begrenzt und wenn man Wirtschaften als Umgang mit knappen Mitteln definiert, dann w&amp;#228;ren wir hier an der richtigen Stelle. Jedoch: weit gefehlt! Netto-Neu-Kreditaufnahme macht offenbar s&amp;#252;chtig, wie sonst kann es passieren, dass man auf allen institutionellen Ebenen jedes Fiskaljahr mehr davon ben&amp;#246;tigt? Wie kann man es zulassen, dass die Zinslasten alleine gewaltige Belastungen  der &amp;#246;ffentlichen Haushalte darstellen, an Tilgungen gar nicht zu denken? Wie kann man auf Kosten seiner eigenen Kinder leben? Hier ist er wohl auch nicht, der Wirt, der schafft!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oft h&amp;#246;re ich Menschen sagen: &amp;#8222;In meinem privaten Haushalt w&amp;#252;rde ich nie so wirtschaften!&amp;#8220; Aha, da sind wir: Bei den Konsumenten. Denn offensichtlich w&amp;#252;rden sich die meisten privat anders verhalten, als es unsere Firmen, Haushalte und Institutionen tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn nun aber unsere Politik, unsere Gemeinwesen und unsere Wirtschaft ganz andere Dinge tun, als in unserem Sinne zu handeln, dann haben wir eine gewaltige Schieflage. Und die Menschen sp&amp;#252;ren es!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Szenenwechsel: Im Herzland des hochgelobten und ungez&amp;#252;gelten Kapitalismus gehen pl&amp;#246;tzlich Menschen auf die Stra&amp;#223;e. Unter dem Motto &amp;#8222;Besetzt Wall Street&amp;#8220; protestieren sie dagegen, dass ihre Gesellschaft daran krankt, dass dort 1% der Menschen &amp;#252;ber den L&amp;#246;wenanteil des Verm&amp;#246;gens im Land verf&amp;#252;gen und sich die Politik nur auf diese ausrichtet. Proteste gegen angebliche Freiheit und Kapitalismus sind in den USA neu, aber sie sind schon in 300 St&amp;#228;dten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nochmal Szenenwechsel: Gerade retten wir Griechenland&amp;#8230; Gut so, schlie&amp;#223;lich haben sie f&amp;#252;r uns die Demokratie erfunden und k&amp;#246;nnten eigentlich daf&amp;#252;r eine Urheberrechtsabgabe oder Lizenzgeb&amp;#252;hren verlangen. Spa&amp;#223; beiseite: Es ist gut,  wenn wir Menschen retten, denen es schlecht geht. Aber darf man Vereinsmitglieder auch aus einem Verein werfen, wenn sie den Vereinsstatuten nicht mehr entsprechen? Eine berechtigte Frage - was w&amp;#252;rde denn unser Wirt raten? Oder retten wir eher den Euro? Wieso ist er eigentlich in Gefahr?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das zu beantworten ist schwer, es zu diskutieren auf jeden Fall lohnend und wichtig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wem diese Themen am Herzen liegen, dem darf ich eine Veranstaltung mit den Titel &amp;#8222;Eurokrise und kein Ende?&amp;#8220; am 14. November um 19.00h in der Viernheimer Kulturscheune empfehlen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Vortag - mit anschlie&amp;#223;ender Diskussion - wird von der VHS organsiert und wurde gemeinschaftlich und partei&amp;#252;bergreifend initiiert und finanziert von allen Viernheimer Parteien. Der Referent, Dipl.-Kfm. Ralf Becker, ist Mitglied der Gruppe &amp;#8222;Our future economy&amp;#8220; der Europ&amp;#228;ischen Akademie der Wissenschaften, er arbeitet mit im nationalen Nachhaltigkeitsrat,  beim &amp;#8222;Club of Rome&amp;#8220; und bei Misereors Studie &amp;#8222;Zukunftsf&amp;#228;higes Deutschland&amp;#8220;. Er ist praktizierender Christ und europaweit gesch&amp;#228;tzt f&amp;#252;r seine spannenden Vortr&amp;#228;ge, seine kreativen Ideen und seinen gesamtwirtschaftlichen Sachverstand. Dieser Vortrag ist f&amp;#252;r Interessierte eine Gelegenheit, wie sie sich nur selten bietet. Ich lade Sie dazu herzlich ein, der Eintritt ist frei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ach ja, wer ist denn nun der Wirt, der schafft? Ich denke, wir sind es selbst, jeder f&amp;#252;r sich und alle gemeinsam. Und wir haben es in der Hand, mittels W&amp;#228;hlerstimme, Ehrenamt und Initiative k&amp;#246;nnen wir viel verbessern - wir m&amp;#252;ssen eben &amp;#8222;schaffen&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herzlichst &lt;br /&gt;
Thomas Klauder&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/wirtschaft-en-ein-beitrag-im&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaft(en)</p>

<p>Liebe Viernheimer/innen, </p>

<p>k&#252;rzlich nach einer l&#228;ngeren Sitzung unserer Partei haben wir uns noch ein Pils an einer gem&#252;tlichen Theke genehmigt. Unser Wirt - politisch interessiert und sehr aufgeschlossen - fragte nach unseren aktuellen Themen. &#8222;Die Wirtschaft&#8220; lautetet unsere Antwort, und gleich baten wir ihn um seine Einsch&#228;tzung der Lage in Viernheim, Griechenland, Europa und den USA.</p>

<p>&#8222;Es ist doch ganz einfach&#8220;, war seine Antwort, &#8222;meine Wirtschaft l&#228;uft dann, wenn der Wirt schafft!&#8220;</p>

<p>Genial!</p>

<p>Haben wir damit das Grundrezept f&#252;r funktionierende Wirtschaften? F&#252;r Volkswirtschaften, Betriebe, Stadt- und und Staatshaushalte? Also vereinfacht gesagt, einer muss die Verantwortung sp&#252;ren und tragen, die anstehenden Entscheidungen sinnvoll treffen und die richtigen Arbeiten verrichten? M&#246;glicherweise w&#228;ren wir der Antwort n&#228;her, wenn wir w&#252;ssten, wer jeweils der Wirt ist, an dem die Verantwortung h&#228;ngt.</p>

<p>Welche Kandidaten f&#252;r die wichtige Position des Wirtes haben wir also? Sind es vielleicht die Banken? Ich f&#252;rchte, die k&#246;nnen es nicht sein. Es verschulden sich Gemeinwesen, ganze L&#228;nder und Volkswirtschaften, die Banken profitieren - und wenn es eng wird, dann retten wir die Banken mit unseren Steuern oder unserem Privatverm&#246;gen. So einfach sollte es der Wirt mal haben, der schafft!</p>

<p>Also vielleicht die St&#228;dte, Staaten, Organisationen? Schon besser, denn dort sind die Mittel begrenzt und wenn man Wirtschaften als Umgang mit knappen Mitteln definiert, dann w&#228;ren wir hier an der richtigen Stelle. Jedoch: weit gefehlt! Netto-Neu-Kreditaufnahme macht offenbar s&#252;chtig, wie sonst kann es passieren, dass man auf allen institutionellen Ebenen jedes Fiskaljahr mehr davon ben&#246;tigt? Wie kann man es zulassen, dass die Zinslasten alleine gewaltige Belastungen  der &#246;ffentlichen Haushalte darstellen, an Tilgungen gar nicht zu denken? Wie kann man auf Kosten seiner eigenen Kinder leben? Hier ist er wohl auch nicht, der Wirt, der schafft!</p>

<p>Oft h&#246;re ich Menschen sagen: &#8222;In meinem privaten Haushalt w&#252;rde ich nie so wirtschaften!&#8220; Aha, da sind wir: Bei den Konsumenten. Denn offensichtlich w&#252;rden sich die meisten privat anders verhalten, als es unsere Firmen, Haushalte und Institutionen tun.</p>

<p>Wenn nun aber unsere Politik, unsere Gemeinwesen und unsere Wirtschaft ganz andere Dinge tun, als in unserem Sinne zu handeln, dann haben wir eine gewaltige Schieflage. Und die Menschen sp&#252;ren es!</p>

<p>Szenenwechsel: Im Herzland des hochgelobten und ungez&#252;gelten Kapitalismus gehen pl&#246;tzlich Menschen auf die Stra&#223;e. Unter dem Motto &#8222;Besetzt Wall Street&#8220; protestieren sie dagegen, dass ihre Gesellschaft daran krankt, dass dort 1% der Menschen &#252;ber den L&#246;wenanteil des Verm&#246;gens im Land verf&#252;gen und sich die Politik nur auf diese ausrichtet. Proteste gegen angebliche Freiheit und Kapitalismus sind in den USA neu, aber sie sind schon in 300 St&#228;dten.</p>

<p>Nochmal Szenenwechsel: Gerade retten wir Griechenland&#8230; Gut so, schlie&#223;lich haben sie f&#252;r uns die Demokratie erfunden und k&#246;nnten eigentlich daf&#252;r eine Urheberrechtsabgabe oder Lizenzgeb&#252;hren verlangen. Spa&#223; beiseite: Es ist gut,  wenn wir Menschen retten, denen es schlecht geht. Aber darf man Vereinsmitglieder auch aus einem Verein werfen, wenn sie den Vereinsstatuten nicht mehr entsprechen? Eine berechtigte Frage - was w&#252;rde denn unser Wirt raten? Oder retten wir eher den Euro? Wieso ist er eigentlich in Gefahr?</p>

<p>Das zu beantworten ist schwer, es zu diskutieren auf jeden Fall lohnend und wichtig.</p>

<p>Wem diese Themen am Herzen liegen, dem darf ich eine Veranstaltung mit den Titel &#8222;Eurokrise und kein Ende?&#8220; am 14. November um 19.00h in der Viernheimer Kulturscheune empfehlen. </p>

<p>Der Vortag - mit anschlie&#223;ender Diskussion - wird von der VHS organsiert und wurde gemeinschaftlich und partei&#252;bergreifend initiiert und finanziert von allen Viernheimer Parteien. Der Referent, Dipl.-Kfm. Ralf Becker, ist Mitglied der Gruppe &#8222;Our future economy&#8220; der Europ&#228;ischen Akademie der Wissenschaften, er arbeitet mit im nationalen Nachhaltigkeitsrat,  beim &#8222;Club of Rome&#8220; und bei Misereors Studie &#8222;Zukunftsf&#228;higes Deutschland&#8220;. Er ist praktizierender Christ und europaweit gesch&#228;tzt f&#252;r seine spannenden Vortr&#228;ge, seine kreativen Ideen und seinen gesamtwirtschaftlichen Sachverstand. Dieser Vortrag ist f&#252;r Interessierte eine Gelegenheit, wie sie sich nur selten bietet. Ich lade Sie dazu herzlich ein, der Eintritt ist frei.</p>

<p>Ach ja, wer ist denn nun der Wirt, der schafft? Ich denke, wir sind es selbst, jeder f&#252;r sich und alle gemeinsam. Und wir haben es in der Hand, mittels W&#228;hlerstimme, Ehrenamt und Initiative k&#246;nnen wir viel verbessern - wir m&#252;ssen eben &#8222;schaffen&#8220;.</p>

<p>Herzlichst <br />
Thomas Klauder</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/wirtschaft-en-ein-beitrag-im">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://gruene-viernheim.de/index.php/wirtschaft-en-ein-beitrag-im#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>Steuer gegen Armut</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/steuer-gegen-armut</link>
			<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:54:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">85@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;In aller Munde zur Zeit eine Uralt-Forderung der Gr&amp;#252;nen: Eine Finanztransaktionsteuer. Ein kompliziertes Wort. Heike Makatsch und Jan Josef Liefers erkl&amp;#228;ren es sehr charmant auf der Seite von &lt;a href=&quot;http://www.steuer-gegen-armut.org/home.html&quot;&gt;&amp;#8220;Steuer gegen Armut&amp;#8221;&lt;/a&gt;. Wir binden das Video zur Erkl&amp;#228;rung auch hier ein. Eine ePetition der Kampagne kann man &lt;a href=&quot;http://www.steuer-gegen-armut.org/kampagne.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zeichnen. Ein Interview dazu mit dem gr&amp;#252;nen Europa-Abgeordneten und Attac Mitbegr&amp;#252;nder Sven Gigold gibt es&lt;a href=&quot;http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/zentrale-fragen-bleiben-unbeantwortet.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=212&quot;&gt;auf der Seite dr Bundesgr&amp;#252;nen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/parteitag-beschliesst-programm-gegen-euro-krise.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=212&quot;&gt;&amp;#220;ber den Sonderparteitag zur Eurokrise wird dort auch berichtet.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Aber hier das Video:&lt;/p&gt;&lt;center&gt;
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&lt;/center&lt;/center&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/steuer-gegen-armut&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In aller Munde zur Zeit eine Uralt-Forderung der Gr&#252;nen: Eine Finanztransaktionsteuer. Ein kompliziertes Wort. Heike Makatsch und Jan Josef Liefers erkl&#228;ren es sehr charmant auf der Seite von <a href="http://www.steuer-gegen-armut.org/home.html">&#8220;Steuer gegen Armut&#8221;</a>. Wir binden das Video zur Erkl&#228;rung auch hier ein. Eine ePetition der Kampagne kann man <a href="http://www.steuer-gegen-armut.org/kampagne.html">hier</a> zeichnen. Ein Interview dazu mit dem gr&#252;nen Europa-Abgeordneten und Attac Mitbegr&#252;nder Sven Gigold gibt es<a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/zentrale-fragen-bleiben-unbeantwortet.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=212">auf der Seite dr Bundesgr&#252;nen</a><br />
<a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/parteitag-beschliesst-programm-gegen-euro-krise.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=212">&#220;ber den Sonderparteitag zur Eurokrise wird dort auch berichtet.</a><br />
Aber hier das Video:</p><center>
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</center</center><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/steuer-gegen-armut">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Die Mitte ist Gr&#252;n</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/die-mitte-ist-gruen</link>
			<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 07:00:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Gr&#252;ne Viernheim</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">83@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Beitrag der GR&amp;#220;NEN im &amp;#8220;Podium&amp;#8221; des Viernheimer Tageblattes / Leserforum des S&amp;#252;dhesssen Morgen am 06. August 2011 &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mitte ist Gr&amp;#252;n!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebe Leser/innen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;die Politik hat Sommerpause, auch wenn der Sommer dieses Mal keiner ist. Vorteil: der Kopf bleibt k&amp;#252;hl und einigerma&amp;#223;en leistungsf&amp;#228;hig. Eine gute Gelegenheit, die Gedanken ohne die Anspannung des Tagesgesch&amp;#228;fts frei fliegen zu lassen. Also darf ich Sie heute einladen zu einer politischen Standortbestimmung der anderen Art, zu  einem Spiel mit Farben und Werten, mit Augenzwinkern und ein wenig Ironie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor 1980 war ganz klar: rund 90% der W&amp;#228;hler w&amp;#228;hlten die &amp;#8222;Mitte&amp;#8220;, das waren CDU/CSU und SPD, je nach Ideologie, Familientradition, Konfession oder momentaner Gestimmtheit &amp;#8211; manche auch nach aktuellen Inhalten.  Alle f&amp;#252;hlten sich als &amp;#8222;b&amp;#252;rgerlich&amp;#8220; in der &amp;#8222;Mitte&amp;#8220;. Die FDP war dort auch. Alle anderen waren suspekt und gef&amp;#228;hrlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Interessant aber war: &amp;#8222;Konservativ&amp;#8220;, stand f&amp;#252;r die CDU, konservativ bedeutete auch wirtschaftsnah. Komischerweise liebte die Wirtschaft aber schon immer den Fortschritt, denn ohne Fortschritt kein Wachstum, aber &amp;#8222;konservativ&amp;#8220; hei&amp;#223;t &amp;#8222;bewahrend&amp;#8220;. Das Gegenteil davon, n&amp;#228;mlich &amp;#8222;fortschrittlich&amp;#8220; wird mit &amp;#8222;progressiv&amp;#8220; &amp;#252;bersetzt, und war wiederum ein Attribut der &amp;#8222;Roten&amp;#8220;&amp;#8230; Hm.. komisch. Die Roten wollten soziale Gerechtigkeit und Frieden bewahren, empfanden den Gedanken aber nicht als konservativ. Die gesellschaftlichen Werte der Roten waren denen der Christen ziemlich nah, dennoch f&amp;#252;hrten die anderen das &amp;#8222;C&amp;#8220; im Namen&amp;#8230; noch seltsamer &amp;#8230; Die Gelben waren auch konservativ, k&amp;#252;mmerten sich aber haupts&amp;#228;chlich um die Optimierung ihrer Einkommen. Aber alle waren sch&amp;#246;n b&amp;#252;rgerlich in der &amp;#8222;Mitte&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den 80ern kamen die Gr&amp;#252;nen und wollten Frieden, Naturschutz, sozialen Ausgleich und Nachhaltigkeit. Das fanden alle anderen gar nicht wie &amp;#8222;Mitte&amp;#8220;, eher wie &amp;#8222;Au&amp;#223;enseiter&amp;#8220;.  Die progressiven Roten wurden in den 2000er Jahren auch wirtschaftlich sehr fortschrittlich und konnten pl&amp;#246;tzlich mit der Wirtschaft besser als die konservativen Schwarzen.  Ein gr&amp;#252;ner Au&amp;#223;enminister demonstrierte der staunenden &amp;#214;ffentlichkeit, wie man sich gekonnt auf internationaler B&amp;#252;hne bewegt.  Sp&amp;#228;ter sorgten b&amp;#252;rgerliche Parteien sehr effektiv f&amp;#252;r das weitere Schwinden der gesellschaftlichen Mittelklasse, Armut w&amp;#228;chst stark, Reichtum auch &amp;#8211; nur nicht bei so vielen&amp;#8230;. Wo ist die Mitte, die B&amp;#252;rgerlichkeit?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2010-11: Deepwater Horizon verseucht den Golf von Mexiko und zeigt uns wieder, wie wenig wir unsere Technik wirklich im Griff haben. Die B&amp;#252;rgerliche Mitte emp&amp;#246;rt sich &amp;#252;ber Stuttgart21 &amp;#246;ffentlich, so heftig wie man es fr&amp;#252;her eher den Randgruppen zugetraut h&amp;#228;tte. In Baden W&amp;#252;rttemberg wird ein Gr&amp;#252;ner Ministerpr&amp;#228;sident, dessen augenf&amp;#228;llige B&amp;#252;rgerlichkeit und &amp;#8222;Mittigkeit&amp;#8220; f&amp;#252;r jeden Konservativen ein Vorbild sein k&amp;#246;nnte. Ein gelber Au&amp;#223;enminister und eine konservative Bundeskanzlerin werden pl&amp;#246;tzlich &amp;#252;ber Nacht pazifistisch und br&amp;#252;skieren die westliche Wertegemeinschaft im Fall Libyen, w&amp;#228;hrend andere Despoten weiter &amp;#8211; ganz konservativ &amp;#8211; Waffen bekommen: zur Bewahrung der dortigen b&amp;#252;rgerlichen Mitte? Und der H&amp;#246;hepunkt: Fukushima l&amp;#228;sst selbst die Schw&amp;#228;rzesten ergr&amp;#252;nen, der Atomausstieg wird dick schwarz eingef&amp;#228;rbt und die Gelben werden ganz blass. Wo ist die Mitte, was ist konservativ, was ist b&amp;#252;rgerlich oder progressiv?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt ernsthaft: Seit der Gr&amp;#252;ndung der Partei ist Nachhaltigkeit unser gr&amp;#246;&amp;#223;tes Anliegen. Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir den folgenden Generationen etwas schuldig sind: Energiewirtschaft, die uns nicht unmittelbar bedroht und deren Produktionsabfall nicht &amp;#252;ber Jahrtausende t&amp;#246;dlich bleibt. Zukunftsweisende saubere Technologien, die Besch&amp;#228;ftigung und Wachstum sicherstellen ohne unsere Zukunft zu gef&amp;#228;hrden. &amp;#214;ffentliche Finanzen, deren Zinslast unseren Kindern nicht die Luft zum Atmen nimmt. Reserven, die uns wirtschaftlich flexibel und wettbewerbsf&amp;#228;hig machen. Eine Wirtschaftsordnung, die jedem, der willens und flei&amp;#223;ig ist, Wohlstand erm&amp;#246;glicht, aber auch daf&amp;#252;r sorgt, dass Menschen nicht chancenlos zum gesellschaftlichen Bodensatz werden. Sozialsysteme, die Anreize schaffen zur Teilhabe statt zu diskriminieren. Bildung, die nicht vom Einkommen abh&amp;#228;ngt. Nahrung, die wir als solche erkennen und schmecken, die gesund ist und fair produziert und gehandelt wird. Liebe Leser, wie sollen wir diese Haltung nennen? Ich nenne sie  &amp;#8222;konservativ&amp;#8220; im Sinne von Bewahren des Guten! &amp;#8222;B&amp;#252;rgerlich&amp;#8220; im Sinne einer Gesellschaft, die stolz lebt und sich fortentwickelt, und f&amp;#252;r die es sich einzusetzen lohnt!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mitte ist Gr&amp;#252;n!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herzlichst &lt;br /&gt;
Thomas Klauder&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/die-mitte-ist-gruen&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beitrag der GR&#220;NEN im &#8220;Podium&#8221; des Viernheimer Tageblattes / Leserforum des S&#252;dhesssen Morgen am 06. August 2011 </p>

<p>Die Mitte ist Gr&#252;n!</p>

<p>Liebe Leser/innen</p>

<p>die Politik hat Sommerpause, auch wenn der Sommer dieses Mal keiner ist. Vorteil: der Kopf bleibt k&#252;hl und einigerma&#223;en leistungsf&#228;hig. Eine gute Gelegenheit, die Gedanken ohne die Anspannung des Tagesgesch&#228;fts frei fliegen zu lassen. Also darf ich Sie heute einladen zu einer politischen Standortbestimmung der anderen Art, zu  einem Spiel mit Farben und Werten, mit Augenzwinkern und ein wenig Ironie.</p>

<p>Vor 1980 war ganz klar: rund 90% der W&#228;hler w&#228;hlten die &#8222;Mitte&#8220;, das waren CDU/CSU und SPD, je nach Ideologie, Familientradition, Konfession oder momentaner Gestimmtheit &#8211; manche auch nach aktuellen Inhalten.  Alle f&#252;hlten sich als &#8222;b&#252;rgerlich&#8220; in der &#8222;Mitte&#8220;. Die FDP war dort auch. Alle anderen waren suspekt und gef&#228;hrlich.</p>

<p>Interessant aber war: &#8222;Konservativ&#8220;, stand f&#252;r die CDU, konservativ bedeutete auch wirtschaftsnah. Komischerweise liebte die Wirtschaft aber schon immer den Fortschritt, denn ohne Fortschritt kein Wachstum, aber &#8222;konservativ&#8220; hei&#223;t &#8222;bewahrend&#8220;. Das Gegenteil davon, n&#228;mlich &#8222;fortschrittlich&#8220; wird mit &#8222;progressiv&#8220; &#252;bersetzt, und war wiederum ein Attribut der &#8222;Roten&#8220;&#8230; Hm.. komisch. Die Roten wollten soziale Gerechtigkeit und Frieden bewahren, empfanden den Gedanken aber nicht als konservativ. Die gesellschaftlichen Werte der Roten waren denen der Christen ziemlich nah, dennoch f&#252;hrten die anderen das &#8222;C&#8220; im Namen&#8230; noch seltsamer &#8230; Die Gelben waren auch konservativ, k&#252;mmerten sich aber haupts&#228;chlich um die Optimierung ihrer Einkommen. Aber alle waren sch&#246;n b&#252;rgerlich in der &#8222;Mitte&#8220;.</p>

<p>In den 80ern kamen die Gr&#252;nen und wollten Frieden, Naturschutz, sozialen Ausgleich und Nachhaltigkeit. Das fanden alle anderen gar nicht wie &#8222;Mitte&#8220;, eher wie &#8222;Au&#223;enseiter&#8220;.  Die progressiven Roten wurden in den 2000er Jahren auch wirtschaftlich sehr fortschrittlich und konnten pl&#246;tzlich mit der Wirtschaft besser als die konservativen Schwarzen.  Ein gr&#252;ner Au&#223;enminister demonstrierte der staunenden &#214;ffentlichkeit, wie man sich gekonnt auf internationaler B&#252;hne bewegt.  Sp&#228;ter sorgten b&#252;rgerliche Parteien sehr effektiv f&#252;r das weitere Schwinden der gesellschaftlichen Mittelklasse, Armut w&#228;chst stark, Reichtum auch &#8211; nur nicht bei so vielen&#8230;. Wo ist die Mitte, die B&#252;rgerlichkeit?</p>

<p>2010-11: Deepwater Horizon verseucht den Golf von Mexiko und zeigt uns wieder, wie wenig wir unsere Technik wirklich im Griff haben. Die B&#252;rgerliche Mitte emp&#246;rt sich &#252;ber Stuttgart21 &#246;ffentlich, so heftig wie man es fr&#252;her eher den Randgruppen zugetraut h&#228;tte. In Baden W&#252;rttemberg wird ein Gr&#252;ner Ministerpr&#228;sident, dessen augenf&#228;llige B&#252;rgerlichkeit und &#8222;Mittigkeit&#8220; f&#252;r jeden Konservativen ein Vorbild sein k&#246;nnte. Ein gelber Au&#223;enminister und eine konservative Bundeskanzlerin werden pl&#246;tzlich &#252;ber Nacht pazifistisch und br&#252;skieren die westliche Wertegemeinschaft im Fall Libyen, w&#228;hrend andere Despoten weiter &#8211; ganz konservativ &#8211; Waffen bekommen: zur Bewahrung der dortigen b&#252;rgerlichen Mitte? Und der H&#246;hepunkt: Fukushima l&#228;sst selbst die Schw&#228;rzesten ergr&#252;nen, der Atomausstieg wird dick schwarz eingef&#228;rbt und die Gelben werden ganz blass. Wo ist die Mitte, was ist konservativ, was ist b&#252;rgerlich oder progressiv?</p>

<p>Jetzt ernsthaft: Seit der Gr&#252;ndung der Partei ist Nachhaltigkeit unser gr&#246;&#223;tes Anliegen. Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir den folgenden Generationen etwas schuldig sind: Energiewirtschaft, die uns nicht unmittelbar bedroht und deren Produktionsabfall nicht &#252;ber Jahrtausende t&#246;dlich bleibt. Zukunftsweisende saubere Technologien, die Besch&#228;ftigung und Wachstum sicherstellen ohne unsere Zukunft zu gef&#228;hrden. &#214;ffentliche Finanzen, deren Zinslast unseren Kindern nicht die Luft zum Atmen nimmt. Reserven, die uns wirtschaftlich flexibel und wettbewerbsf&#228;hig machen. Eine Wirtschaftsordnung, die jedem, der willens und flei&#223;ig ist, Wohlstand erm&#246;glicht, aber auch daf&#252;r sorgt, dass Menschen nicht chancenlos zum gesellschaftlichen Bodensatz werden. Sozialsysteme, die Anreize schaffen zur Teilhabe statt zu diskriminieren. Bildung, die nicht vom Einkommen abh&#228;ngt. Nahrung, die wir als solche erkennen und schmecken, die gesund ist und fair produziert und gehandelt wird. Liebe Leser, wie sollen wir diese Haltung nennen? Ich nenne sie  &#8222;konservativ&#8220; im Sinne von Bewahren des Guten! &#8222;B&#252;rgerlich&#8220; im Sinne einer Gesellschaft, die stolz lebt und sich fortentwickelt, und f&#252;r die es sich einzusetzen lohnt!</p>

<p>Die Mitte ist Gr&#252;n!</p>

<p>Herzlichst <br />
Thomas Klauder</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/die-mitte-ist-gruen">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>"Dorf trifft Stadt&#8220; &#8211; &#220;berlegungen zu einem alten Thema</title>
			<link>http://gruene-viernheim.de/index.php/dorf-trifft-stadt-ueberlegungen-zu</link>
			<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 09:59:00 +0000</pubDate>			<dc:creator>Thomas Klauder</dc:creator>
			<category domain="main">Aktuell</category>			<guid isPermaLink="false">79@http://gruene-viernheim.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Anfang Februar wurde der offene landschaftsplanerische Wettbewerb zur Neugestaltung der Innenstadt entschieden, an dem sich renommierte internationale Landschaftsarchitekten beteiligt hatten. Es gab zwei zweite Pl&amp;#228;tze, einen Dritten und drei Ank&amp;#228;ufe, allesamt kreative, &amp;#228;sthetische und zeitgem&amp;#228;&amp;#223;e Konzepte. Ende Januar konnten sie im Kunsthaus als Modelle von der &amp;#214;ffentlichkeit bestaunt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute sprechen wir &amp;#252;ber einen Baubeginn noch in diesem Jahr. Viele Details sind noch zu diskutieren und zu entscheiden, eine wahre F&amp;#252;lle an offenen Fragen, die zu er&amp;#246;rtern hier weder die geeignete Plattform noch gen&amp;#252;gend Raum ist. Das Thema Innenstadt ber&amp;#252;hrt die Menschen tief und die Leidenschaften entfalten sich, wenn es zur Diskussion dieser Angelegenheit kommt. Also lassen wir unsere Gedanken ohne zu bewerten um Themen kreisen, die Viernheim bewegen, so lange ich mich erinnern kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Nostalgie: Sie l&amp;#228;sst langvergessene Bilder wieder erscheinen, vom warmen Ton des roten Sandsteins auf dem Apostelplatz, von den sch&amp;#246;nen alten Gem&amp;#228;uern, die dem Geist der 70er zum Opfer fielen; Rathaus und Ratskeller,  das Haus Sch&amp;#246;ning&amp;#8230; Auch die Selbstverst&amp;#228;ndlichkeit, mit der die Dinge und Angelegenheiten des t&amp;#228;glichen Lebens vorwiegend &amp;#8222;in der Stadt&amp;#8220; beschafft, ausgetauscht und beraten wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Realit&amp;#228;t: &amp;#8222;Es ist wie es ist&amp;#8220; lautet der Titel eines gro&amp;#223;artigen Gedichts von Erich Fried &amp;#252;ber die Liebe. Viernheims Innenstadt schmiegt sich nicht an sanfte H&amp;#252;gel und einen mittelalterlichen Kern im heutigen Verst&amp;#228;ndnis gab es wohl nie. Sie ist also wie sie ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &amp;#214;konomie: Hart schl&amp;#228;gt sie zu! Aber sie kl&amp;#228;rt die Dinge auf ihre eigene Art. Alle Wehmut n&amp;#252;tzt nichts, wenn die Kr&amp;#228;fte des Marktes au&amp;#223;erhalb der Stadtmauern st&amp;#228;rker wirken. Wer es schafft, durch besondere Qualit&amp;#228;t seine Kundschaft zu &amp;#252;berzeugen und zu binden, der behauptet seinen Platz in der Innenstadt erfolgreich. Daf&amp;#252;r gibt es wunderbare Beispiele. Wer auf spontane Laufkundschaft, auf schiere Frequenz, auf Menge und Beliebigkeit setzt, der kann gegen die Wettbewerbsvorteile der Anbieter in der Peripherie nicht bestehen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &amp;#214;konomie der &amp;#214;ffentlichen Hand: Finanzt&amp;#246;pfe und organisatorische Prozesse  dominieren hier wirtschaftliches Handeln. Kann man Geld (vom Bund, Land oder der EU) bekommen, muss man es nehmen. Anders zu handeln w&amp;#228;re im Tagesgesch&amp;#228;ft unklug. Es kann aber nicht umgewidmet werden, es ist meist zweckgebunden. Die Vorgehensweisen des &amp;#246;ffentlichen Finanzwesens sind auf Langfristigkeit ausgelegt, anders als es manchmal die Erfordernisse der Realit&amp;#228;t f&amp;#252;r die Kommunalpolitik und die lokale Wirtschaft sind. Der Gesunde Menschenverstand ist die eine Seite, die Machbarkeit leider eine andere. Jedoch eines bleibt: Auch die Stadt Viernheim muss einen nicht unerheblichen Beitrag leisten, gro&amp;#223; genug, um die Frage der Sinnhaftigkeit einer solchen Ma&amp;#223;nahme in prek&amp;#228;rer Finanzlage zu stellen. M&amp;#252;ssen etwa weitere Kredite zur Finanzierung aufgenommen werden? K&amp;#246;nnte man auch f&amp;#252;r kleines Geld ein wenig ausbessern? Eine spannende Diskussion&amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &amp;#214;kologie und die Technik: Versiegelt ist die Innenstadt, vielmehr ihre Oberfl&amp;#228;che. Wer ein Haus besitzt und in diesen Tagen Post von den Stadtwerken &amp;#8211; mit Bitte um Antwort - bekommen hat, wei&amp;#223; sp&amp;#228;testens jetzt, dass es gut ist, wenn Regenwasser versickern kann. So soll es auch in der Innenstadt endlich wieder seinen Weg in den reinigenden und speichernden Untergrund nehmen k&amp;#246;nnen &amp;#8211; und vielleicht dazu beitragen, die Zahl der gefluteten Keller beim n&amp;#228;chsten Starkregen zu reduzieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dorf und Stadt: Viernheim ist beides und darin liegt die Herausforderung. Wir wollten und wollen das Urbane, die Vielfalt, die Bequemlichkeit &amp;#8211; wir haben es bekommen und es ist gut. Wir wollen aber auch das D&amp;#246;rfliche, das ideale Bild vom &amp;#252;berschaubaren Raum, in dem man sich bewegt und begegnet. Wo man sich kennt und kennen lernen kann. Wo man einfach gerne hingeht. Hier gibt es noch viel zu tun, und die notwendige Sanierung m&amp;#246;ge Ihren Teil dazu beitragen. Wir w&amp;#252;nschen allen Entscheidungstr&amp;#228;gern die n&amp;#246;tige Bedachtsamkeit und Weitsicht, vor und w&amp;#228;hrend der Ausf&amp;#252;hrung der Arbeiten und bei der sinnvollen Verwendung der Mittel. Und wir w&amp;#252;nschen uns allen ein gutes Ergebnis, dem Gewerbe f&amp;#246;rderlich, der Umwelt vertr&amp;#228;glich - und den Menschen eine Bereicherung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Klauder &amp;#8211; Parteivorsitzender B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://gruene-viernheim.de/index.php/dorf-trifft-stadt-ueberlegungen-zu&quot;&gt;Original Artikel von B&amp;#252;ndnis90/Die Gr&amp;#252;nen Viernheim&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Februar wurde der offene landschaftsplanerische Wettbewerb zur Neugestaltung der Innenstadt entschieden, an dem sich renommierte internationale Landschaftsarchitekten beteiligt hatten. Es gab zwei zweite Pl&#228;tze, einen Dritten und drei Ank&#228;ufe, allesamt kreative, &#228;sthetische und zeitgem&#228;&#223;e Konzepte. Ende Januar konnten sie im Kunsthaus als Modelle von der &#214;ffentlichkeit bestaunt werden.</p>

<p>Heute sprechen wir &#252;ber einen Baubeginn noch in diesem Jahr. Viele Details sind noch zu diskutieren und zu entscheiden, eine wahre F&#252;lle an offenen Fragen, die zu er&#246;rtern hier weder die geeignete Plattform noch gen&#252;gend Raum ist. Das Thema Innenstadt ber&#252;hrt die Menschen tief und die Leidenschaften entfalten sich, wenn es zur Diskussion dieser Angelegenheit kommt. Also lassen wir unsere Gedanken ohne zu bewerten um Themen kreisen, die Viernheim bewegen, so lange ich mich erinnern kann.</p>

<p>Die Nostalgie: Sie l&#228;sst langvergessene Bilder wieder erscheinen, vom warmen Ton des roten Sandsteins auf dem Apostelplatz, von den sch&#246;nen alten Gem&#228;uern, die dem Geist der 70er zum Opfer fielen; Rathaus und Ratskeller,  das Haus Sch&#246;ning&#8230; Auch die Selbstverst&#228;ndlichkeit, mit der die Dinge und Angelegenheiten des t&#228;glichen Lebens vorwiegend &#8222;in der Stadt&#8220; beschafft, ausgetauscht und beraten wurden.</p>

<p>Die Realit&#228;t: &#8222;Es ist wie es ist&#8220; lautet der Titel eines gro&#223;artigen Gedichts von Erich Fried &#252;ber die Liebe. Viernheims Innenstadt schmiegt sich nicht an sanfte H&#252;gel und einen mittelalterlichen Kern im heutigen Verst&#228;ndnis gab es wohl nie. Sie ist also wie sie ist.</p>

<p>Die &#214;konomie: Hart schl&#228;gt sie zu! Aber sie kl&#228;rt die Dinge auf ihre eigene Art. Alle Wehmut n&#252;tzt nichts, wenn die Kr&#228;fte des Marktes au&#223;erhalb der Stadtmauern st&#228;rker wirken. Wer es schafft, durch besondere Qualit&#228;t seine Kundschaft zu &#252;berzeugen und zu binden, der behauptet seinen Platz in der Innenstadt erfolgreich. Daf&#252;r gibt es wunderbare Beispiele. Wer auf spontane Laufkundschaft, auf schiere Frequenz, auf Menge und Beliebigkeit setzt, der kann gegen die Wettbewerbsvorteile der Anbieter in der Peripherie nicht bestehen. </p>

<p>Die &#214;konomie der &#214;ffentlichen Hand: Finanzt&#246;pfe und organisatorische Prozesse  dominieren hier wirtschaftliches Handeln. Kann man Geld (vom Bund, Land oder der EU) bekommen, muss man es nehmen. Anders zu handeln w&#228;re im Tagesgesch&#228;ft unklug. Es kann aber nicht umgewidmet werden, es ist meist zweckgebunden. Die Vorgehensweisen des &#246;ffentlichen Finanzwesens sind auf Langfristigkeit ausgelegt, anders als es manchmal die Erfordernisse der Realit&#228;t f&#252;r die Kommunalpolitik und die lokale Wirtschaft sind. Der Gesunde Menschenverstand ist die eine Seite, die Machbarkeit leider eine andere. Jedoch eines bleibt: Auch die Stadt Viernheim muss einen nicht unerheblichen Beitrag leisten, gro&#223; genug, um die Frage der Sinnhaftigkeit einer solchen Ma&#223;nahme in prek&#228;rer Finanzlage zu stellen. M&#252;ssen etwa weitere Kredite zur Finanzierung aufgenommen werden? K&#246;nnte man auch f&#252;r kleines Geld ein wenig ausbessern? Eine spannende Diskussion&#8230;</p>

<p>Die &#214;kologie und die Technik: Versiegelt ist die Innenstadt, vielmehr ihre Oberfl&#228;che. Wer ein Haus besitzt und in diesen Tagen Post von den Stadtwerken &#8211; mit Bitte um Antwort - bekommen hat, wei&#223; sp&#228;testens jetzt, dass es gut ist, wenn Regenwasser versickern kann. So soll es auch in der Innenstadt endlich wieder seinen Weg in den reinigenden und speichernden Untergrund nehmen k&#246;nnen &#8211; und vielleicht dazu beitragen, die Zahl der gefluteten Keller beim n&#228;chsten Starkregen zu reduzieren.</p>

<p>Dorf und Stadt: Viernheim ist beides und darin liegt die Herausforderung. Wir wollten und wollen das Urbane, die Vielfalt, die Bequemlichkeit &#8211; wir haben es bekommen und es ist gut. Wir wollen aber auch das D&#246;rfliche, das ideale Bild vom &#252;berschaubaren Raum, in dem man sich bewegt und begegnet. Wo man sich kennt und kennen lernen kann. Wo man einfach gerne hingeht. Hier gibt es noch viel zu tun, und die notwendige Sanierung m&#246;ge Ihren Teil dazu beitragen. Wir w&#252;nschen allen Entscheidungstr&#228;gern die n&#246;tige Bedachtsamkeit und Weitsicht, vor und w&#228;hrend der Ausf&#252;hrung der Arbeiten und bei der sinnvollen Verwendung der Mittel. Und wir w&#252;nschen uns allen ein gutes Ergebnis, dem Gewerbe f&#246;rderlich, der Umwelt vertr&#228;glich - und den Menschen eine Bereicherung.</p>

<p>Thomas Klauder &#8211; Parteivorsitzender B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://gruene-viernheim.de/index.php/dorf-trifft-stadt-ueberlegungen-zu">Original Artikel von B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen Viernheim</a></small></p></div>]]></content:encoded>
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