Leben in Viernheim
Green City – grüne Lebensadern für mehr Lebensqualität (siehe Freiburg als Beispiel)
Es muss ein ökologisches Grün- und Aufenthaltskonzept entwickelt werden, das die gesamte Stadt umfasst.
Dies beinhaltet die Wiederherstellung biologischer Vielfalt (Biodiversität):
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Grünbereiche sind absolut wichtig für die Wohnqualität und ökologisch gestaltet bieten sie Lebensbereiche für Pflanzen und Tiere. Dieses Postulat sollen alle städtischen Planungen folgen. Es muss ein Grün- und Aufenthaltskonzept entwickelt werden, das die gesamte Stadtentwicklung mit einbezieht.
Hierzu folgende Schlagworte:
Green City -
bunte Vielfalt statt Einfalt
grüne Pfade + Korridore/Lebensadern für mehr Lebensqualität
(als verbindendes Glied)
Der Einsatz für den Erhalt bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) ist für Städte und Gemeinden eine aktuelle Herausforderung.
Dies muss unbedingt Grundlage einer nachhaltigen Stadt- und Gemeindeentwicklung in Viernheim sein. Hier sind drei Aufgabenfelder besonders wichtig:
Die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen und deren typische Lebensräume in Stadt und Landschaft sind durch geeignete Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen nachhaltig zu sichern
Alle sinnvollen Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung der belebten und unbelebten Umwelt sind weiterzuentwickeln bzw. einzusetzen. Dazu zählen beispielsweise die angepasste (organische) Düngung, Einschränkung bzw. Vermeidung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes, Reduzierung des Wasserverbrauchs, oder Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen sowie mögliche Entsiegelungsmaßnahmen.
Entwicklung eines grünen verbindenden Pfades/Korridors als Lebensader der Stadt.
Wir holen die Natur und damit auch den Naturschutz in die Stadt!!!
Dieser Grüne Pfad soll sich als verbindendes Glied durch die Innenstadt vom Mutter Gottes Platz bis zum Spitalplatz / Karl-Marx-Straße ziehen und die Innenstadt als Ort des Einkaufens, als Treffpunkt und kommunikatives Zentrum attraktiver gestalten. Die einzelnen Plätze und parkähnlichen Anlagen (grüne Oasen) sollen somit verbunden und die Aufenthaltsqualität dort deutlich verbessert werden.
Der PKW-Verkehr darf im Bereich dieses Grünen Pfades nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Ziel ist es einen Wohn- und Lebensbereich in der City zu schaffen, in dem sich die Menschen wohl fühlen und deren Bedürfnisse an 1. Stelle stehen.
Das stärkt auch den Einzelhandel in der Innenstadt.
Verstärkte Festschreibung und Intensivierung von Dachbegrünungen
Die Verbreitung begrünter Dächer ist eng mit dem Einsatz kommunaler Förder- und Festsetzungsmaßnahmen verbunden.
Dachbegrünungen können maßgeblich zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen einer nachhaltigen städtebaulichen und räumlichen Entwicklung beitragen.
Die Palette der ökologischen Wirkungen umfasst neben allgemeinen lufthygienischen und kleinklimatischen Verbesserungen auch die Bereiche der naturnahen Niederschlagswasserbewirtschaftung und die Schaffung von Ersatzbiotopen für Pflanzen und Tiere.
Nicht zuletzt darf der wirtschaftliche Mehrwert einer Dachbegrünung durch die deutliche Verlängerung der Funktionsfähigkeit/Lebensdauer der Dachabdichtung infolge der verringerten Verschleißarbeit (Schutz vor UV-Strahlung, geringere Temperaturextreme auf der Dachhaut, geringere mechanische Einwirkungen) und die Heiz- und Klimatisierungs-kosteneinsparung durch ihren wärmedämmenden Effekt vergessen werden.
Da Dachbegrünungen baubegleitende Eingriffe in den Naturhaushalt direkt vor Ort minimieren können, sind sie in besonderer Weise geeignet, den Flächenverbrauch von Grund und Boden auszugleichen.
Wir Grüne fordern in diesem Zusammenhang:
Generelle Festsetzung der extensiven Dachbegrünungen in allen Bebauungsplänen für Garagen und Carports, für sämtliche Flach- und Pultdächer bis 15° Dachneigung.
Zukünftig darf es in Viernheim keinen so genannten Ökodumping mehr geben, d.h. dass durch den Wettbewerb um Bauherren oder Investoren ökologische Leitbilder in Bezug auf die Dachbegrünung schrittweise reduziert oder komplett auf deren Einsatz verzichtet wird (wie z.B. im Baugebiet Bannholzgraben geschehen).
Integratives Regenwasser-Management durch Einführung der gesplitteten Abwasserabgabe
Ein ökologisches und gerechtes Regenwassermanagement ist nur durch die Einführung einer gespaltenen Abwasserabgabe (getrennte Regen- und Schmutzwassergebühren) möglich.
Deshalb fordern wir Grünen:
Einführung der gesplitteten Abwasserabgabe so schnell wie möglich!!!